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Aktuelles

Tagung: Energie als Fundament von Regiogeld

Ist es möglich, die Erzeugung von Energie z.B. durch Fotovoltaik an regionales Geld zu binden? Können wir eine "energiegedeckte Lokalwährung" schaffen?

Seit September 2006 denkt der "Initiativkreis Regiogeld-MV" über die Schaffung regionaler Geldkreisläufe nach. Die Verknüpfung von lokaler Energieerzeugung und lokalem Geld scheint derzeit die interessantesten Möglichkeiten zu bieten. Eine erste Solarinitiative im Bützower Land könnte die Grundlage für solche Modelle bilden. Auf der Arbeitstagung am 23. August sind wir dieser Frage nachgegangen.
Im Kreis von etwa 30 Leuten  wurde angagiert diskutiert und mögliche Richtungen erarbeitet.
Diese  sollen in den nächsten Sitzungen des Initiativkreises konkretisiert werden.
Wer sich mit einbringen möchte, wende sich bitte per email an:
regiogeld-mv@t-online.de


Literaturempfehlung

Hopkins, Rob
Energiewende. Das Handbuch

Zu beziehen bei: http://www.zweitausendeins.de

22,00 €. ,          GP. Nr. 200352.

Kurzbeschreibung
Das Öl geht aus. Rob Hopkins erklärt uns, wie wir trotzdem vorwärts kommen. Die Energiewende: "Ein kluger und praktischer Leitfaden, der uns ermutigt, globales Denken und lokales Handeln miteinander zu verbinden" (The Guardian). In zwei Jahren beginnen die Ölquellen der Welt zu versiegen; spätestens 2010 wird wohl die weltweite Ölförderung ihr Maximum erreicht haben. Gleichzeitig steigt der Ölkonsum dramatisch. China ist bereits der zweitgrößte Automarkt der Welt - mit zweistelligen Zuwachsraten. Jede Plastiktüte, jeder Fernseher, die Tastatur, mit der dieser Text getippt wurde, jede Pille, jeder Lichtschalter, der Strom im Netz, fast alles besteht aus oder beruht auf Öl. Wir merken es an der Zapfsäule, an der Stromrechnung, an den Heizkosten: Die Nachfrage nach Öl übersteigt schon jetzt das Angebot. Es wird täglich knapper. Was tun? Selbst die arabischen Staaten, die auf dem größten Erdölvorkommen weltweit sitzen, sorgen vor für die Zeit nach dem Öl. Was tun? Sparen? Das wird nur das Ende hinauszögern. Handeln! In Großbritannien und den USA beginnen die ersten Städte und Gemeinden, sich vom Öl unabhängig zu machen. Manche haben es schon geschafft. Ohne Atomkraft. 

 

Literaturempfehlung

Crashkurs - Das Buch
Dirk Müller

Verlag: Droemer Knaur (9. Januar 2009)
ISBN-10: 3426275066
EUR 18,00


Über den Autor
Dirk Müller wird oft als »das Gesicht der Börse« bezeichnet. Nach dem Abitur und einer Bankausbildung begann 1992 seine Karriere an der Frankfurter Börse. Zunächst arbeitete er als Rentenhändler für diverse Unternehmen, bevor er 1998 amtlich vereidigter Kursmaklerstellvertreter und später Skontroführer wurde. Sein Wissen und seine Erfahrung werden allseits geschätzt; er ist ein gefragter Experte bei Presse und Fernsehen.

Kommentar von Dirk Müller
Im nächsten Jahr wird auch bei mir persönlich viel Neues und für mich sehr spannendes passieren. So habe ich während des letzten Jahres ein Buch geschrieben, das unter dem Titel „C(r)ashkurs- – Weltwirtschaftskrise oder Jahrhundertchance? Wie Sie das Beste aus Ihrem Geld machen“ am 9. Januar im Droemer-Knaur-Verlag erscheinen wird.
Es zeigt einerseits den Crashkurs auf, auf dem sich unser Finanzsystem gerade befindet und wie man als Anleger am Ende von dieser Entwicklung profitiert. Andererseits ist es ein „Cashkurs“ rund um das Thema Geld. Was ist Geld eigentlich, wie funktioniert das System? Wer sind die Akteure hinter den Kulissen? Was steckt wirklich hinter der aktuellen Krise? Was sind die Wahrheiten hinter den offiziellen Erklärungen? Wer zieht an welchen Strippen und warum? Was wird aus China und geht es auch ohne schneller, höher weiter? Ist die Globalisierung wirklich ein Segen oder hat man dem Schaf nur beigebracht den Metzger toll zu finden? Und viele weitere spannende Themen, die mich in den letzten Jahren beschäftigt haben.
Ich weiß, dass ich mit vielen Inhalten des Buches einen Tabubruch begehe und ein nicht unerhebliches Risiko eingehe, aber ich glaube, es ist an der Zeit einige Hintergründe offen zu legen und sich zu erlauben Undenkbares zu denken.

Das Buch soll aufwecken und vor allem zu Diskussionen anregen. Es ist bewusst sehr verständlich und vor allem unterhaltsam mit einer Prise Sarkasmus geschrieben. Ich habe es nicht für meine Kollegen sondern für die vielen Menschen geschrieben, die sich im Moment fragen: „Was zur Hölle ist da im Moment eigentlich los mit unserem Wirtschaftssystem !?“
Ich bin sehr gespannt auf die Kommentare und Reaktionen die dieses Buch hervorrufen wird, ganz besonders aber freue ich mich auf ausgiebige Diskussionen zu den Fakten, Meinungen und Thesen, die ich mir erlaube in diesem Buch vorzustellen.
Wie immer gilt: Niemand hat die absolute Wahrheit, wir handeln alle nur Wahrscheinlichkeiten.

Literaturempfehlung

Geld soll dienen, nicht herrschen.
Die aufhaltsame Expansion des Finanzkapitals
Gerhard Scherhorn

· Gebundene Ausgabe: 96 Seiten
· Verlag: Picus Verlag;
Auflage:1 (19. Dezember 2008)
· ISBN-10: 3854525842


Kurzbeschreibung
Der Ökonom Gerhard Scherhorn schildert die ubersturzte und unbalancierte Deregulierung, die zu der aktuellen Finanzkrise gefuhrt hat, und legt dar, was uber das derzeitige Krisenmanagement hinaus dauerhaft an der Verfassung der Finanzmärkte geändert werden muss nicht nur, damit sich solche Krisen nicht wiederholen, sondern auch, um das Finanzkapital daran zu hindern, unsere Zukunft zu verspielen. Denn derzeit verhindern der Vorrang des Kapitals und die Privilegierung des Finanzkapitals die nachhaltige Entwicklung. Die aktuelle Krise kann uns die Augen fur diese Probleme öffnen. Eine Revision des kapitalistischen Weltsystems ist möglich, und es ist höchste Zeit, so Gerhard Scherhorn, auch das Finanzkapital der Sozialbindung des Privateigentums zu unterwerfen. Darin liegt die Chance der Krise. Doch damit sie genutzt wird, ist höchste Wachsamkeit nötig. Zwar kundigt die Politik energische Konsequenzen an; aber der Glaube an die Selbstregulierung der Märkte, der zu dem Desaster gefuhrt hat, ist tief in machtvollen Interessen verwurzelt, und so besteht die Gefahr, dass es beim Kurieren von Symptomen bleibt.

Über den Autor
Gerhard Scherhorn ist Professor am Lehr- und Forschungsbereich Konsumtheorie und Verbraucherpolitik an der Universität Hohenheim.

Literaturempfehlung

Lets Make Money - Das Buch zum Film
Caspar Dohmen: Wirtschaftskorrespondent der Süddeutschen Zeitung


Verlag: Orange Press; Auflage: 2. (10. Dezember 2008)
ISBN-10: 3936086419

Beschreibung:
Das Buch zum neuen Film von Erwin Wagenhofer.

Wissen Sie, wo Ihr Geld gerade steckt?

Ganz sicher nicht bei der Bank Ihres Vertrauens, denn die speist unser Guthaben als Kredit in den Kreislauf des globalen Geldmarktes ein. Wer diesen Kredit erhält und wie er ihn zurückzahlt, tut dabei nichts zur Sache, Hauptsache, das Geld 'arbeitet' für uns. Doch Geld kann nicht arbeiten – das können nur Menschen, Tiere oder Maschinen.

Nach seinem erfolgreichen Dokumentarfilm "We Feed the World" spürt Regisseur Erwin Wagenhofer in seinem neuen Werk "Money" der Fährte des Geldes nach und deckt die unterschiedlichen Ausprägungen von Wachstum und Wahnsinn auf. Der Wirtschaftsjournalist Caspar Dohmen begleitet den Film auf seiner globalen Verfolgungsjagd, liefert im Buch Hintergründe und Erklärungen über die Zusammenhänge zwischen Staatsverschuldung und Steuerparadiesen, Sweatshops und Finanzkrisen.

Literaturempfehlung

100%-Money - 100%-Geld
Irving Fisher
Verlag für Sozialökonomie
ISBN 978-3-87998-451-0

Beschreibung:
Erstmals in deutscher Übersetzung von Klaus Karwat Der amerikanische Nationalökonom Irving Fisher verbrachte sein gesamtes Berufsleben als Professor an der berühmten Yale-Universität. Wirtschafts-Nobelpreisträger James Tobin bezeichnete ihn einmal als den größten amerikanischen Nationalökonomen aller Zeiten. Der Präsident der amerikanischen Zentralbank Ben Bernanke zitiert ihn noch heute.

Literaturempfehlung

Eine Billion Dollar
Andreas Eschbach
Roman, Bastei Lübbe Verlag;
887 Seiten
ISBN-10: 3404150406

Beschreibung:
John Salvatore Fontanelli ist ein armer Schlucker, bis er eine unglaubliche Erbschaft macht: ein Vermögen, das ein entfernter Vorfahr im 16. Jahrhundert hinterlassen hat und das durch Zins und Zinseszins in fast 500 Jahren auf über eine Billion Dollar angewachsen ist. Der Erbe dieses Vermögens, so heißt es um Testament, werde einst der Menschheit die verlorene Zukunft wiedergeben. John tritt das Erbe an. Er legt sich Leibwächter zu, verhandelt mit Ministern und Kardinälen. Die schönsten Frauen liegen ihm zu Füßen. Aber kann er noch jemandem trauen? Plötzlich erhält er einen Anruf von einem geheimnisvollen Fremden, der zu wissen behauptet, was es mit dem Erbe auf sich hat... Bestsellerautor Andreas Eschbach wurde bekannt durch den Thriller "Das Jesus Video" (1998). Eschbach lebt als freier Schriftsteller in der Nähe von Stuttgart.

Literaturempfehlung 1

Die Plünderung der Erde
Dirk Löhr

· Broschiert: 407 Seiten
· Verlag: Gauke Verlag; Auflage: 1 (1. April 2008)
· ISBN-10: 3879984557
· ISBN-13: 978-3879984558

Kurzbeschreibung
Jahr für Jahr werden zwischen 3.000 und 30.000 Tier- und Pflanzenarten ausgelöscht wir befinden uns mitten im größten Artensterben während der letzten 65 Millionen Jahre. Zugleich übersteigt jedes Jahr (!) die Zahl der Menschen, die durch die Folgen von Armut, Hunger, unzureichendem Zugang zu Wasser etc. getötet werden, die Zahl aller Soldaten, die während der sechs Jahre des Zweiten Weltkrieges ihr Leben ließen. Die Zerstörung der Natur und die Zerstörung von Menschen: Beides hängt eng miteinander zusammen; das Vernichtungswerk hat System. Unter dem ideologischen Deckmantel der Effizienz wird aktuell ein brutaler wie methodischer Raubzug gegen Mensch und Natur geführt. Der dabei von den Privatisierungs-Gurus und den Rendite-Junkies in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik vorgelegte Plan ist nicht die behauptete Lösung, sondern der Kern des Problems: Er fordert umfassende Exklusionsrechte an nicht vermehrbaren Ressourcen einerseits und den Tanz um das Rentabilitätsprinzip anderers
eits ein uralte Steine des Anstoßes, die schon im Alten Testament zu finden sind. Mit der Globalisierung bekommen sie eine neue Dimension.
Diese Neuerscheinung versteht sich als kritisches Lehrbuch. Angesichts der Härte, mit der sich die Lehrbuchorthodoxie mittlerweile an der Realität stößt, ist Häresie das Gebot der Stunde.

Über den Autor
Prof. Dr. Dirk Löhr, MBA (Jahrgang 1964), ist nach einer Laufbahn als Manager seit 1997 am Umwelt-Campus Birkenfeld der Fachhochschule Trier und nebenberuflich als Steuerberater tätig. Er lehrt die Fachgebiete Steuerlehre und Ökologische Ökonomik.

Literaturempfehlung 2

Geldschöpfung in öffentlicher Hand

· Broschiert: 91 Seiten
· Verlag: Gauke Verlag; Auflage: 1 (30. Juni 2008)
· Sprache: Deutsch
· ISBN-10: 3879984549
· ISBN-13: 978-3879984541


Kurzbeschreibung
Unser heutiges Geld- und Bankensystem beruht immer noch auf dem 500 Jahre alten fraktionalen Reservesystem, das für Metallgeld konzipiert wurde. Heute ermöglichen die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien neue Zahlungspraktiken und den immer schnelleren Umlauf von unbarem Geld, das eigentlich nur eine Forderung auf Geld darstellt und physisch gar nicht mehr existiert. Der Kreditmechanismus zur Schöpfung von unbarem Geld durch die Geschäftsbanken kann zu bedeutenden Extragewinnen, aber auch zu gefährlichen Schieflagen der Geschäftsbanken führen, die weit über den Bankensektor hinauswirken und die gesamte Gesellschaft bedrohen.Joseph Huber und James Robertson haben sich in ihrer beruflichen Laufbahn lange und intensiv mit dem Geldwesen beschäftigt. Sie greifen in diesem Buch die Ideen früherer Geldtheoretiker auf, erkennen aber auch deren Schwächen. So entstand ein eigenständiger, zeitgemäßer, in sich stimmiger und gut realisierbarer Modernisierungsvorschlag für unse

Über die Autoren
James Robertson, Jahrgang 1929, lebt in Oxon in Südengland. Nach dem Studium in Oxford arbeitete er in den 50er und 60er Jahren als Regierungsbeamter. Er begleitete den englischen Premierminister Harold MacMillan 1960 auf seiner „Wind of Change“-Tour durch Afrika. Er arbeitete dann als Systemanalyst und Management-Berater und war 1965-1973 Direktor eines Forschungsinstituts der britischen Banken. Während dieser Zeit beschäftigte er sich mit dem britischen Regierungssystem, öffentlichen und der Zukunft Londons als Bankenzentrum. Seit 1973 arbeitet er als unabhängiger Publizist und Politikberater. Er war Mitbegründer des „Alternativen Wirtschaftsgipfels“ (1984) und der „New Economics Foundation“ (1985).

Joseph Huber, Jahrgang 1948, lebt in Berlin. Er arbeitete zunächst als Publizist und Politikberater. Als Mitbegründer des Netzwerk Selbsthilfe Berlin gehörte er 1979 zu den Wegbereitern grün-ethischer Geldanlagen. 1992 erhielt er einen Ruf auf den Lehrstuhl für Wirtschafts- und Umweltsoziologie der Martin-Luther-Universität Halle an der Saale, wo er seitdem arbeitet. Auch in Forschung und Lehre engagiert er sich für den freiheitlichen Rechtsstaat, ökologische Modernisierung und die Modernisierung des Geldwesens.